#1

Funktionsanalyse:
Schritt für Schritt zum störungsfreien Kausystem.

Konsequente Prüfung
bedeutender Zusammenhänge

Meine Funktionsanalyse liefert grundlegende Erkenntnisse zur Korrektur und Optimierung Ihres Kausystems – für die Therapie von CMD-Beschwerden oder als Grundlage für größere Behandlungen mit Zahnersatz.

Dr. med. dent. Rüdiger Hansen, Zahnarzt München


Zu Ihrer Information

Meine Website ist noch nicht in allen Bereichen vollständig befüllt. Ab Februar ´19 freuen wir uns darauf, Ihnen alle Inhalte in vollständiger Form präsentieren zu dürfen.


#2

Anwendungsbereiche &
Behandlungsbeispiele

Welchen Zweck verfolgt die Funktionsanalyse?

Zeigen sich während der Anamnese Anzeichen einer Funktionsstörung der Zähne, der Kaumuskulatur oder der Kiefergelenke oder ist eine größere prothetische Sanierung der Zähne mit Kronen oder Inlays geplant, führe ich eine Funktionsanalyse durch:

#3
23 Okt 18 /
Vor und nach der Behandlung: Vollere Lippen und deutlich wahrnehmbares Lippenrot

Die Zähne können in Länge und Volumen die Lippen nicht mehr ausreichend stützen…

22 Okt 18 /
Vor und nach der Behandlung: Wiederherstellung von Eckzahnführung, ursprünglicher Bisshöhe u.v.m.

Streßbedingtes Knirschen hat die Eckzahnführung abgenutzt. Die Folgeschäden sind gravierend…

23 Okt 18 /
Vor und nach der Behandlung: Vollere Lippen und deutlich wahrnehmbares Lippenrot

Die Zähne können in Länge und Volumen die Lippen nicht mehr ausreichend stützen…

22 Okt 18 /
Vor und nach der Behandlung: Wiederherstellung von Eckzahnführung, ursprünglicher Bisshöhe u.v.m.

Streßbedingtes Knirschen hat die Eckzahnführung abgenutzt. Die Folgeschäden sind gravierend…

#4

Eigenschaften
meiner Funktionsanalyse

Planmäßige Sicherheit.

Neben dem Ziel, die Rahmenbedingungen für die Gesundung bzw. Gesunderhaltung Ihres Kausystems zu gestalten, bietet meine modifizierte Funktionsanalyse noch weitaus mehr:

#5

Ablauf der
Funktionsanalyse

3-stufige Analyse des Kausystems

Eine unharmonische Verzahnung oder ungleichmäßige Abstützung von Ober- und Unterkiefer hat Einfluss auf den gesamten Körper. Bereits eine zu hohe Krone oder abgenutzte Füllung verändert die sensible Interaktion zwischen Zähnen, Kiefergelenken, Muskulatur und Körperstatik.

Diese Störungen zu analysieren und durch eine Therapie zu beheben, ist Aufgabe der Funktionsanalyse. Sie besteht aus drei aufeinander aufbauenden Untersuchungen:

1. Dokumentation möglicher Symptome

In einer ersten Untersuchung der Kieferfunktion erfasse ich gemeinsam mit Ihnen Ihre Beschwerden:

  • Stärke und Lokalisation von Muskelverspannungen (Palpation von Kopf und Nacken)
  • äußere Untersuchung der Kiefergelenke (z.B. Knack- oder Reibegeräusche der Kiefergelenke, Fehlbelastungen der Kiefer)
  • Erstbeurteilung der Zähne (z.B. auffälliger Zahnabrieb, Zahnfehlstellungen oder auch Unregelmäßigkeiten in der Verzahnung)

Hat sich der Verdacht einer Funktionsstörung oder CMD bestätigt, empfehle ich meine Instrumentelle Funktionsanalyse (siehe 2).

2. Ermittlung des IST-Zustandes

Die Instrumentelle Funktionsanalyse

Im Rahmen der instrumentelle Funktionsanalyse simulieren wir die Bewegungsabläufe des Unterkiefers außerhalb des Mundes in einem speziellen Gerät, dem Artikulator. Die Analyse außerhalb des Mundes erleichtert die Beurteilung der Zähne und erlaubt die präzise Vermessung von Höhenunterschieden der Verzahnung des Ober- und Unterkiefers.

Die einzelnen Schritte der Instrumentellen Funktionsanalyse im Überblick:


a.  Präzise Modelle für eine hochwertige Analyse:

Für detailgetreue Modelle und deren präzisen Analyse der Verzahnung (Okklusionsanalyse) formen wir die Zähne mit einem warmen Gel, dem Hydrocolloid, ab.

  • Hydrocolloid ist geschmacksneutral und haftet nicht an den Zähnen.
  • Seine Abbildungsgenauigkeit ist digitalen Scan Verfahren zur Zeit überlegen.
  • Hydrocolloid besitzt die höchste Detailtreue aller Reproduktionsverfahren.

Die aus Gips hergestellten Modelle des Ober- und Unterkiefers positioniere ich miteinander in einem Artikulator. Den präzisen Abstand der oberen und unteren Zähne zueinander ermittelt ein Bißregistrat.


b.  Bewegungsanalyse im Artikulator:

Höhendifferenzen der Verzahnung, die häufigste Ursache für CMD Probleme, liegen oft im Bereich weniger Zehntel Millimeter. Ihre Analyse erfordert besondere Präzision des Materials und der Vorgehensweise.

Der Artikulator imitiert durch seine Bauweise anatomische Strukturen des Kausystems:

  • Er erlaubt eine patientengetreue Simulation von Mund- und Kieferbewegungen und
  • ermöglicht außerhalb des Mundes eine genaue Beurteilung der Kieferabstützung und der Funktion seiner Zähne.

Im Artikulator fügen sich die einzelnen Schritte der Funktionsanalyse zu einem funktionellen Gesamtbild zusammen. Erst jetzt wird eine zielgerichtete Therapieplanung möglich.

3. Planung des SOLL-Zustandes

Abhängig vom Behandlungsziel unterscheidet sich der Fokus der Therapieplanung:


a.  CMD-Therapie

  • Neujustierung und Aufbau einer gelenkschützenden Bisslage zur Herstellung einer Repositionsschiene.
  • Fixierung der neu gewonnenen Bisslage zum Austausch vorhandener Kronen, Brücken oder Table Tops.

b.  Funktionstherapie

  • Verbessererung oder Beseitigung von Funktionsstörungen der Okklusion, wie z.B. von Zähnen, die sich gegenseitig in der Kaubewegung behindern.
  • Korrekturen der Funktionalität – für ein gut geschütztes Kausystem ohne Überlastungen oder Zahnabrieb, z.B. durch Eckzahn-, Frontzahn- oder Gruppenführung

c.  Prothetik

  • Planung einer funktionsgerechten Sanierung der Zähne mit Kronen, Brücken, Inlays u.v.m.
  • Für die Therapiesicherheit erstelle ich als Vorbereitung ein »Memobite«-Registrat zur identischen Übertragung Ihrer Bisshöhe.

d.  Ästhetik

  • Haben Veränderungen des Bisses den Zähnen in Form und Stellung sichtbar geschadet, beseitigen wir – im Sinne eines gut geschützten Kausystem – die Funktionsstörungen.
  • Mit Hilfe unseres ästhetisch-funktionellen Konzepts erhalten die Zähne ihre natürliche Schönheit zurück.

4. Digitale Kiefergelenksvermessung

Bei craniomandibulären Dysfunktionen und vor größeren prothetischen Behandlungen empfehle ich die Kiefergelenkvermessung, da sie aufgrund ihrer detaillierten Darstellung die Ursache der Erkrankung häufig besser als andere Verfahren abbildet.

Hier erfahren Sie mehr über meine Digitale Kiefergelenksvermessung →

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Kiefergelenkvermessung: Fehlfunktionen präzise und zuverlässig erkennen.

Mit einer Genauigkeit von ⅟₁₀ Millimeter lokalisiert meine digitale Vermessung kleinste Störungen der Kiefergelenkfunktion: zur Ermittlung von CMD-Ursachen und als Sicherheit vor großen Sanierungen.
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Gerne bespreche ich die Funktionsanalyse Ihres Kausystems und mögliche Anschlusstherapien mit Ihnen – vereinbaren Sie einen Termin mit mir.

Dr. med. dent. Rüdiger Hansen
Zahnarzt München