Ernährungsberatung

Für die Entstehung von Karies ist einerseits entscheidend, wie groß der Anteil an Süßigkeiten und süßen Getränken bei der Ernährung ist, besonders aber, wie häufig diese Nahrung verzehrt wird. Sinkt der ph-Wert durch die Aufnahme zuckerhaltiger Ernährung stark ins Saure ab (Werte zwischen 5 und 4), so führt die gebildete Säure zu einem Herauslösen der Mineralien aus dem Schmelz. Der Speichelfluss im Mund sorgt nur in außerordentlich geringem Ausmaß für eine kontinuierliche Reinigung der Zähne.

Besonders wichtig ist, nicht gleich nach dem Genuss von Süßem oder Saurem die Zähne zu putzen. Die vorhandene Säure greift, gemeinsam mit der Zahnbürste, die Zähne besonders an. Warten Sie mit dem Zähneputzen 30 Minuten, bis der Speichel die Säure abgepuffert hat.

Zahnfreundliche Ernährung.

Soweit wie möglich auf zucker- und säurehaltige Speisen und Getränke verzichten (Limonaden, Fruchtsäfte, Schokoriegel, Chips, Pommes).

Besser 3-4 Mahlzeiten pro Tag, die viel Obst und Gemüse enthalten, als viele kleine, kohlenhydratreiche Zwischenmahlzeiten und Getränke.

Antikariestherapie.

Ihr persönliches Kariesrisiko lässt sich über eine Kariesrisikoanalyse bestimmen. Eine Antikariestherapie (Tübinger Schule) kann helfen, größere Schäden zu verhindern.

Ganz nebenbei dienen diese Ernährungstipps auch der schlanken Linie.

Copyright © 2005–2012 Dr. med. dent. Rüdiger Hansen, Zahnarzt, München
Weitere Praxis-Websites: www.bleaching-muenchen.de | www.prophylaxe-muenchen.de