„Menschen jeden Alters können ihr Zahnfleisch nach einer Parodontalbehandlung, durch eine optimal auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Mundhygiene, dauerhaft gesund erhalten.“
Ohne es zu wissen, sind viele Menschen von Parodontitis betroffen. Unangenehmes wie Zahnfleischbluten, Mundgeruch und scheinbares „Längerwerden“ der Zähne sind Anzeichen. Nicht zu unterschätzen sind Keime, die über das Zahnbett in die Blutbahn gelangen, sie erhöhen das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, Diabetes und Atemwegserkrankungen. Doch so weit muss es nicht kommen:
Im ersten Schritt wird die Mundhygiene verbessert. Eine ausgebildete Mundhygienikerin entfernt Zahnstein und Beläge, poliert die Zahnoberflächen und berät sie individuell, wie das tägliche Zähneputzen optimiert werden kann. Dies führt meist schon zu einer deutlichen Verbesserung und Gesundung.
Im zweiten Schritt werden Zahnfleischtaschen und Wurzeloberflächen unter dem Zahnfleisch gereinigt. Sanft unterstützt durch Ultraschall. Zum Einsatz kommt ein Vector-System das durch schonende Ultraschallschwingungen alle Ablagerungen ohne Kraftaufwand „zerbröselt“. Gleichzeitig werden Zahnfleischtaschen gespült und der fest anhaftende Bakterienfilm (Biofilm) effektiv zerstört. Auch Scaling, eine intensive Methode der Reinigung, kann mehrfach nötig sein, um die Regeneration des Zahnfleischs und des Knochens zu fördern.
Parodontitis ist kein Schicksal, dem man sich fügen muss. Regelmäßige Kontrollen und regelmäßige Mundhygiene- und Prophylaxetermine helfen, neue Entzündungen zu vermeiden.
In einigen Fällen ist es nötig über einen Abstrich eine Bestimmung der Keime durchzuführen, um im Anschluss mit einer gezielten Antibiotikatherapie und abgestimmten Behandlungen die Heilung zu erreichen.
Copyright © 2005–2012 Dr. med. dent. Rüdiger Hansen, Zahnarzt, München
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